31. Reisetag Castrillo - Ponferrada



(Auf dem Dach der Reise: Cruz de Ferro 1500 m ü.M. Feucht-fröhlicher Barbesuch in Ponferrada. Zum dritten Bild braucht es - glaube ich - keinen Kommentar, höchstens die Frage "Wo liegt der Schatz begraben")
Castrillo de los Polvazares - Ponferrada
Wunderschönes Morgenrot begrüsst mich. Leider nur gegen Westen ist es hell, auf der Ostseite sieht es ziemlich dunkel aus. Nach dem Frühstück im nächsten Dorf - die Dörfer sind praktisch verlassen, nur einige Alte leben noch hier und im Sommer Touristen - beginnt es zu regnen (Das Ankleiden und ausziehen der Regenkleider werde ich noch zweimal üben). Vor mir sehe ich einen Regenbogen, der mich noch einige Kilometer begleiten wird. Der Aufstieg zum Cruz de Ferro ist steil, besonders der letzte Kilometer mit einer Steigung von 7 - 12%. Im Nebel glaube ich das Kreuz bereits verfehlt zu haben. Als ich dann dort ankomme: dicker Nebel! Er lichtet sich jedoch, kaum bin ich angekommen. Ein ergreifender Moment, als ich den von Christine ausgelesenen Stein aus Gümligen zu den Tausenden und Abertausenden von Steinen hinlege.
Die Fahrt ins Tal mit 900 m Höhendifferenz ist anspruchsvoll, zumal die hintere Scheibenbremes ihren Dienst versagt. Gott sein Dank finde ich in Ponferrada einen Velomech, der die Bremsbeläge ersetzt.
Ponferrada ist eine sehr lebendige Stadt. Viele schöne Bars - 5 davon werde ich zusammen mit Jose Luis von der Firma Bodegas Estefania abends noch besuchen - und enorme Bauaktivitäten. Wie bereits gesagt, degustieren wir abends die verschiedenen Rotweine der Region Bierzo. Ich bin sehr angetan von diesen kräftigen Weinen.

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