20. September 2005

Nach einem gemütlichen Zmorge mit Greyerzer und hausgemachter Konfitüre startete ich "den Hang hinunter" durch das reizvolle Dorf Aubonne. In der Folge ging die Fahrt durch zahlreiche Dörfer, die ich nur von Weinetiketten kannte.
Um 10.00 Uhr stattete ich dem Landesmuseum in Prangin der erste Besuch ab und blieb bis 12.00 Uhr. Das Museumsrestaurant war mit Sicherheit besser besetzt als das Museum selber!
In Genf holte ich mir (nach Gümligen) den 2. Stempel für mein "Pilger-Carnet". Ich lernte heute die schöne Genfer Altstadt kennen, bevor ich die Schweiz nach Bardonnex Frankreich verliess. Nach 5 Kilometer Schotterstrasse auf dem französischen Pilgerweg wechselte ich auf die "National", die mich aber wegen starkem Verkehr und Lärm nicht glücklicher machte.
Mein Logis bezog ich nach 4.5 Stunden Fahrzeit auf dem Col de Sion und kam dann in den Genuss eines "echten" französischen Menus, (Foie gras und Carré d'agneau) das ich sehr genoss. Irgendwie muss man sich ja verwöhnen, nach einer solchen Anstrengung.
Erkenntnis des 2. Tages: die "Weindörfer" der La Côte sind ebenso schön wie der Wein gut ist!
PS.
1. es wird ein guter Jahrgang
2. Jakobsmuschelzeichen habe ich heute gesehen - Pilger aber noch keine

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